Neckargemünd, 30.06.2022, von Ben Bauer

Übung Waldbrandbekämpfung

Eine gemeinsame Einsatzübung mit der Feuerwehr NGD

Eine gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Neckargemünd zum Thema Wasserförderung und Vegetationsbrandbekämpfung stand am Donnerstag den 30.06.2022 auf dem Übungsplan.

 

Im Vorfeld eines besonders heißen und trockenen Sommers bereiten wir uns so gemeinsam auf die Risiken eines Waldbrandes und somit auch auf den Schutz der Bevölkerung vor.

 

 

Die umfangreiche, materialaufwändige Ausbildung fand rund um die Neckarriedkopfhütte im Wald oberhalb von Neckargemünd statt.

 

Auf zwei Übungsgruppen aufgeteilt, wurden die Ausbildungs- und Übungsinhalte nach der Ankunft der 30 Einsatzkräften und fünf Großfahrzeugen beider Blaulichtorganisationen nun koordiniert umgesetzt.

Während die Kräfte der Feuerwehr die Bekämpfung von Vegetationsbränden übten, war die erste Aufgabe der THW Helferinnen und Helfer das Aufbauen von zwei Wasserbecken als „Wasserübergabepunkt“ an die Feuerwehr

Dazu wurde das Material des Einsatzgerüstsystems (EGS) verwendet. Die beiden Becken wurden direkte von unserem Kipper aus mit Wasser befüllt, den wir zu diesem Zweck mit sechs IBC Containern zum Wassertransporter aufgerüstet haben.

 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bauten währenddessen eine Schlauchleitung mit einer speziellen Entnahme- und Verstärkerpumpe auf und förderten so das von uns bereitgestellt Wasser schließlich über mehrere hunderte Meter bis hoch zur Neckarriedkopfhütte für die angedachten Bekämpfung eines Vegetationsbrandes.

 

Ohne ein derartiges „Zwischenspeichern“ des Wassers durch die Wasserbecken würde man für die Ausführung der selben Löscharbeiten tatsächlich etwa 3,2 Km (!) an Feuerwehr-Schlauch verlegen müssen.

 

Nach dem Leeren der Tanks fuhren die THW-Helfer zurück an den Neckar, zum Parkplatz unterhalb der Friedensbrücke, um die Tanks dort mittels unseres Tauchpumpen wieder aufzufüllen. Interessant war dabei die Frage, welche Zeit wird wohl benötigt um die nächste Ladung Wasser in den Wald zu bringen. Die Stoppuhr war daher das wichtigste Hilfsmittel.

 

Sämtliche Führungskräfte waren hochzufrieden mit einer rundum erfolgreichen und reibungslosen Übung, bei der jede einzelne Einsatzkraft wertvolle, neue Erkenntnisse und interessante Erfahrungen mitnehmen konnte.

 

Vom THW waren Helfer aus der Bergungsgruppe und der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung, mit den Fahrzeugen Gerätekraftwagen (GKW), Mehrzweckgerätewagen (MZGW) und Kipper an der Übung beteiligt.


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